Rekorde

 

 

 

 

Familienstammbaum

Die Abstammungslinie von K’ung Ch’iu oder Konfuzius (551-479 v. Chr.) kann so weit verfolgt werden wie keine andere. Im 8. Jh. v. Chr. war sein Ururururgroßvater K’ung Chia bekannt. dessen direkte Nachkommen in 85. Linie heißen Wei-yi (*1939) und Wei-ning (*1947); beide leben auf Taiwan.

 

 

Die größte Nachkommenschaft

hatte Samuel S. Mast aus Fryburg, Pennsylvania (USA), dessen Tod am 15. Oktober 1992 von 824 lebenden Nachkommen betrauert wurde (11 Kinder, 97 Enkel, 634 Urenkeln und 82 Ururenkeln).

 

 

Sieben-Generationen-Familie

Auguste Bunge geb. Pagel (* 13. Oktober 1879), aus Wisconsin (USA) erfuhr am 21. Januar 1989, dass ihre Ur-Ur-Ur-Enkelin Mutter eines Sohnes geworden war. Geboren wurde an diesem Tag ihr Ur-Ur-Ur-Ur-Enkel Christopher John Bollig.

 

 

Jüngste lebende Urururgroßmutter

ist Harriet Holmes aus Neufundland (Kanada), die am 17. Januar 1899 geboren ist. Das Ereignis durfte sie am 8. März 1987 im Alter von 88 Jahren und 50 Tagen feiern.

 

 

Die meisten lebenden Vorfahren

hat Megan Sue Austin (* 16. Mai 1982) aus Bar Harbor, Maine (USA). Sie erfreute sich bei ihrer Geburt noch aller Großeltern und Urgroßeltern und fünf Ururgroßeltern. Macht alles in allem 19 direkte Ahnen.

 

 

Die gebärfreudigste Frau

Die meisten Kinder geboren hat, soweit offiziell beglaubigt, mit 69 die erste von zwei Frauen des Bauern Fjodor Wassiljew (1707-82) aus Schuja, einer Ortschaft etwa 240 km von Moskau (Russland), geboren. Sie brachte in 27 Schwangerschaften 16 Paar Zwillinge zur Welt, siebenmal Drillinge und viermal Vierlinge. Über den Fall hat am 27. Februar 1782 das Kloster Mikolskaja nach Moskau berichtet. Die Kinder, von denen mindestens 67 das Säuglingsalter überstanden, waren etwa zwischen 1725 und 65 geboren worden.

 

 

Die gegenwärtig gebärfreudigste Frau

der Welt ist Leontina Albina geb. Espinosa (*1925) aus San Antonio (Chile), die 1981 ihr 55. und letztes Kind auf die Welt brachte. Ihr Mann Gerardo Secunda Albina oder Alvina (*1921) sagt, daß sie 1943 in Argentinien geheiratet haben und schon fünfmal Eltern von Drillingen (alles Jungen) geworden waren, ehe sie nach Chile kamen. Nur 40 (24 Jungen und 16 Mädchen) von den 55 Kindern überlebten. Elf Kinder starben bei der Geburt oder verloren ihr Leben bei einem Erdbeben.

Die Bäuerin Maria Olivera (*1939) aus San Juan (Argentinien) soll am 31. Januar 1989 ihr 32. Kind zur Welt gebracht haben. Alle Kinder sollen noch leben.

 

 

Zweimal Siebenlinge

gebar 1390 und 91 Brigitta von Stingelheim in Hailing, Landkreis Straubing-Bogen (Niederbayern). Diese Kinder (alles Söhne) sind auch alle groß geworden. Eine Erinnerungstafel in der Taufkapelle der Kirche St. Pauli Bekehrung hält das Ereignis fest.

 

 

Zehnlinge

Am 22. April 1946 wurde eine Brasilianerin in Bacacay von 2 Jungen und 8 Mädchen entbunden. Zehnlingsgeburten wurden auch in Spanien (1924) und China (12. Mai 1936) gemeldet. Durch medizinische Akten belegt ist jedoch nur die Neunfachgeburt von Geraldine Brodrick, die am 13. Juni 1971 im Royal Hospital für Frauen in Sydney (Australien) von fünf Jungen (zwei wurden tot geboren) und vier Mädchen entbunden wurde. Keines der Kinder lebte länger als sechs Tage. Über Neunfachgeburten wurde außerdem aus Philadelphia, Pennsylvania (USA, 29. Mai 1971), und Bagerhat (Bangladesch, 11. Mai 1977), berichtet.

 

 

Das am längsten getrennte Zwillingspaar,

die am 13. Januar 1914 geborenen Geschwister Iris und Aro Haughie, wurden nach 75 Jahren wieder zusammengeführt - dank der Fernsehsendung Missing (Vermißt), die am 27. April 1989 in Neuseeland ausgestrahlt wurde. In den 75 Jahren ihrer Trennung war aus Iris Iris Johns geworden und aus Aro Aro Campbell.

 

 

 

 

 

 

Quelle: Guinnes Buch der Rekorde 1994

 

 

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