Die Nachkommen des Jasper Scharff (Scharf) - Schulze zu Penzin

Notizen


1. Jasper SCHARFF

2 Gebrüder Scharf aus Holstein sollen zur Zeit des 30 jährigen Krieges sich zu Penzin auf 2 wüsten Hufen angebauet haben, auch sollen diese die Namenväter? der sämtl. Schärfen in der Gemeinde seyn.

Quelle: 1662, Kirchenbuch Neukirchen bei Bützow
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06.06.1667- durch großen Sturm des Schultzen Jasper Scharfs Gehöft in Penzin jämmerlich eingeäschert (5 Uhr morgens)

Quelle: LHA Schwerin, Akte 1554
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Scharf(e): Übername zu mittelhochdeutsch scharpf, scharf, scherpf, scherf >schneidend, scharf, rau<, von Personen >verletzend, beißend, grimmig<.
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Historik Penzin

Das Dorf wurde im Jahre 1318 erstmals urkundlich erwähnt. Bis ins 18. Jahrhundert wurde dort hauptsächlich Getreideanbau und Viehwirtschaft gemeinschaftlich betrieben. Nach der Verkopplung wurden die Flächen in Hufen eingeteilt, dadurch blieb den Bauern die Leibeigenschaft erspart.
Neben der Landwirtschaft war auch das Handwerk vertreten. Kleine Familienbetriebe bestehen bereits seit Jahrzehnten, andere haben sich nach der Wende angesiedelt.

Dorfnamendeutung

Pansin- abgeleitet vom Personennamen „Pansa“, Kurzform „Pans“
mit possessiver Endung – in / Ort des Pans
1318 Pentzin
heute Penzin

Dorfschule Penzin

Im Jahre 1882 trat Herr Nagel nach abgeschlossenem Lehrerseminar seine Lehrerstelle im Bauerndorf Penzin an. Die Schule war auch gleichzeitig Wohnhaus des Lehrers und seiner Familie.
Herr Nagel unterrichtete bis zum Jahre 1906 in Penzin. Nachfolger wurde Lehrer Hansen, der bis zu seinem Tod blieb. Der neue Lehrer Herr Krause zog bald weg. Da es zu dieser Zeit nur sehr wenige schulpflichtige Kinder gab, schloss man die Schule. Die Kinder besuchten dann die Bernitter Schule.
Als Friedrich Scharf aus Penzin als Unterrichtsminister (1932 bis 1933) amtierte, gelang im Jahre 1933 die Neueröffnung der Schule. Drei neue Lehrer wurden verpflichtet.
Im Jahre 1936 trat Herr Warncke die Stelle als Dorfschullehrer an, mußte jedoch als Soldat in den zweiten Weltkrieg ziehen. Er geriet in Gefangenschaft und kehrte erst 1946 zurück.
Die Schule überstand auch diese Zeit.
Penzin gehörte zur sowjetischen Besatzungszone. Viele Flüchtlinge strömten ins Dorf, darunter zahlreiche Kinder. Mittlerweile besuchten 60 Mädchen und Jungen die Schule. Der Vorsaal der Gaststätte konnte als zusätzliches Klassenzimmer genutzt werden. Lehrer Warncke verließ 1953 Penzin. Es übernahmen zwar andere Lehrer seine Aufgabe, trotzdem wurde 1955 die Dorfschule in Penzin geschlossen. Die Schüler besuchten wieder die Bernitter Schule, die bis heute noch besteht.

Quelle: http://www.buetzow-schwaan.de/penzin/historik_penzin.htm